Der Grand Voyager war schon immer ein Gigant von einem Auto und bleibt es auch in der aktuellen Version. Von außen ist das geschickt kaschiert und liegt am neuen Design. Statt eine einzige große garagenförmige Karosserie zu bilden, hat der neue Grand Voyager einen klassisch geformten Bug mit einer waagerechter Motorhaube und einem deutlichen Anstieg der Windschutzscheibe zum ganzen großen Rest. Das neue Two-Box-Design – die klare Trennung von flachem Vorderwagen und hoher Passagierkabine – lässt das Fahrzeug trotz der schieren Größe kompakt erscheinen.
Der Grand Voyager ist das Fahrzeug, wenn es darum geht, mit der ganzen Familie, mit Kind, Kegel und viel Gepäck Langstrecken zu bewältigen. Denn was seine Optionsliste hergibt, macht ihn zum mobilen Entertainer: drehbare Einzelsitze in Reihe zwei, einsteckbarer Spieltisch, zwei Bildschirme im Dach und vieles mehr. Unterwegs merkt man wenig von Unebenheiten und schlechten Straßen. Das liegt besonders an der neuen Verbundlenkerachse im Heck, die nicht knarzt und holpert wie die bisherige Starrachse.
Die Vordersitze verdienen – wie die Sitzposition – ebenfalls Lob. Alles lässt sich individuell einstellen, selbst die Pedale lassen sich per Knopfdruck nach oben bewegen und geben auch kürzer gewachsenen Fahrern eine ideale Position. Beim Rückwärtsfahren schaltet sich der eingebaute Monitor ein und so lässt sich der Riese mit etwas Übung recht gut navigieren. Die straffe Lenkung verfügt über einen etwas starken Rückstellmoment um die Mittelposition und braucht etwas Gewöhnung